Wir trugen mehrere aktuelle Bestseller gleichzeitig durch dieselben Routen, mit Synchron‑Messungen und identischen Apps. Spannend war, wie ein Gerät konstant geringe Jitter zeigte, obwohl maximale Raten moderat waren. Ein anderes lieferte spektakuläre Spitzen, wurde aber beim Handover zögerlich. Solche Charakterzüge erklären, weshalb sich zwei Smartphones im Alltag völlig unterschiedlich „schnell“ anfühlen.
Handhaltung, Hüllenmaterial und Einbaulage der Antennen entscheiden über dB‑Gewinne, die man nicht sieht, aber spürt. Ein dicker Bumper dämpfte im 6‑GHz‑Band spürbar, während eine dünne Hülle unauffällig blieb. Modelle mit cleverer Diversität hielten Verbindungen selbst beim Drehen des Geräts stabiler. Diese Feinheiten summieren sich zu merkbar sanfteren Spaziergängen mit weniger Funküberraschungen.
Modems sind nur so gut wie ihre Firmware. Bei längeren Läufen reduzierten einige Geräte aggressiv die Sendeleistung, um Hitze zu vermeiden, was Roaming spürbar verzögerte. Ein Update verbesserte später die Balance aus Temperatur, Durchsatz und Latenz. Notiere Firmware‑Stände bei Tests, sonst vergleichst du unabsichtlich Äpfel mit Birnen und jagst Phantomunterschieden hinterher.